VCS Regionalgruppe Thun-Oberland besichtigt das Verkehrsprojekt CROSSBOW in Interlaken

Zur diesjährigen Begehung hat die VCS Regionalgruppe Thun-Oberland die Mitglieder nach Interlaken eingeladen. Stéphanie Penher, die Geschäftsleiterin der VCS Sektion Bern begrüsste die 20 anwesenden Mitglieder.

Informationen zum neuen Verkehrs- und Gestaltungskonzept CROSSBOW und anschliessend eine Besichtigung der ausgeführten Projektabschnitte standen auf dem Programm. Geführt wurden die Anwesenden von Kaspar Boss (Gemeinderat Interlaken) und Denise Roth (Zeltner Ingenieure Belp). Durch ein neues Verkehrsregime wird das Ortszentrum vom Durchgangsverkehr entlastet. Die Situation für den nichtmotorisierten Verkehr wird erheblich verbessert. Eine klare und zurückhaltende Gestaltung des Strassenraums lässt die historische Gebäude besser zur Geltung kommen und bildet einen ruhigen Gegenpol zu den vielen Geschäften mit ihren bunten Auslagen und Werbeflächen. Die einheitliche Gestaltung- und Möblierungselemente mit Wiedererkennungswert ergeben einen individuellen Charakter.
Für den Ostbahnhofplatz, den Westbahnhofplatz und den Postplatz gab es je einen separaten Wettbewerb. Diese drei Gestaltungen passen sich ins Konzept von CROSSBOW ein.
Der Verkehrsknoten Interlaken Ost ist der Preisträger des «FLUX – Goldener Verkehrsknoten» 2013. Der Touristenort im Berner Oberland verfolgt konsequent das Ziel, den öffentlichen Verkehr attraktiv zu gestalten und die Transportkette der verschiedenen Verkehrsträger optimal weiter zu entwickeln. Für 2016 war der Bahnhofplatz West in der Endausscheidung für den FLUX nominiert.

Nur dank dem, dass das Verkehrsprojekt CROSSBOW ein Projekt im des Agglomerationsprogramm Interlaken war, sei es letztlich zu Stande gekommen. Der Bund und der Kanton haben Beiträge gesprochen. Und es galt drei Gemeinden zu koordinieren.

Andrea de Meuron, Präsidentin der Regionalgruppe Thun-Oberland dankt den beiden Referentin für die spannenden Ausführungen und die Begehung. Augenscheinlich ist, wie sich die Situation für die flanierenden SpaziergänerInnen aus dem In- und Ausland massiv verbessert hat.